190911_Treffen_K%C3%BChne_IFK-ml-internet.jpg

Austausch mit Gesundheitspolitikern

Mit gleich zwei Kernforderungen im Gepäck machten sich Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, auf den Weg nach Berlin. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern warben sie dafür, Modellprojekte zum Direktzugang zu ermöglichen und flächendeckende Lösungen in der Digitalisierung der Gesundheitsbranche umzusetzen.

In Berlin tauschten sie sich unter anderem darüber mit den drei Mitgliedern des Bundestagsgesundheitsausschusses Dr. Roy Kühne, MdB (CDU), Bettina Müller, MdB (SPD), und Dirk Heidenblut, MdB (SPD), aus.





Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und Dr. Björn Pfadenhauer (r.), IFK-Geschäftsführer, trafen sich mit Dr. Roy Kühne, MdB (CDU), Mitglied des Bundestagsgesundheitsausschusses.



Mit Blick auf das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) ging es um die geplanten Änderungen und die nächsten Schritte des anstehenden Gesetzgebungsverfahrens. Repschläger und Pfadenhauer betonten in diesem Zusammenhang noch einmal, dass Therapeuten von Beginn an in den Prozess der Digitalisierung einbezogen werden müssen. Außerdem sei es wichtig, dass nicht nur Ärzte therapieunterstützende Apps verordnen dürfen, sondern auch Therapeuten selbst. Sie hätten schließlich den direkteren Blick auf den bisherigen Behandlungsverlauf.



Gleichzeitig forderte der IFK den Direktzugang zur therapeutischen Behandlung. Um dessen Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlich auswerten zu können, müsse nun zeitnah eine Gesetzesänderung her, um Modellprojekte zum Direktzugang zu ermöglichen. Die drei Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses stimmten den IFK-Vertretern in diesem Punkt zu und sagten ihre Unterstützung zu.





Auch Bettina Müller (2. v. r.), MdB (SPD), und Dirk Heidenblut (r.), MdB (SPD), beide Mitglieder des Bundestagsgesundheitsausschusses, empfingen Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und Dr. Björn Pfadenhauer, IFKGeschäftsführer, in Berlin.


Weitere Artikel

Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz – so setzen wir uns politisch für Sie ein

2026 | 21.05. Der am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Stabilisierungsgesetzes schlägt hohe Wellen und wird aktuell vollkommen zu Recht von allen Leistungserbringern kritisiert und abzuwenden versucht. Auch der IFK setzt sich seit Wochen beim Ministerium dafür ein, dass das Parlament von seiner Korrekturmöglichkeit Gebrauch macht. Und tatsächlich zahlt sich unsere Beharrlichkeit aus.

IFK-Tag der Wissenschaft am 3. Juli: Jetzt anmelden!

2026 | 21.05. Der IFK-Tag der Wissenschaft ist jedes Jahr der Termin für den akademischen Nachwuchs der Physiotherapie. In diesem Jahr findet er am 3. Juli an der hochschule 21 in Buxtehude statt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist die Verleihung des IFK-Wissenschaftspreises. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten in verschiedenen Kategorien sowie herausragende Posterbeiträge.

GeDIG-Entwurf: Chancen der Digitalisierung nicht erschöpfend genutzt

2026 | 20.05. Am Montag lud das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Anhörung zum sogenannten Referentenentwurf „Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen“ (GeDIG) nach Berlin ein. Da der Gesetzesentwurf auch die Physiotherapie betreffende Änderungen enthält, reichte der IFK im Vorfeld eine schriftliche Stellungnahme ein und nahm an dem Anhörungstermin teil, um die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.