Gewinnerinnen des IFK-Businessplan-Wettbewerbs 2025 gekürt

Bereits zum sechsten Mal hatte der IFK in diesem Jahr Schüler und Studenten aufgerufen, einen Businessplan für eine fiktive Gründung einer Physiotherapiepraxis zu entwickeln. Auf der therapie Düsseldorf wurden im September die Gewinnerinnen gekürt.  

Lena Drever aus Viersen überzeugte auf ganzer Linie mit ihrem Konzept zu einer Physiotherapiepraxis mit integrierter CrossFit-Box. Drever übt diesen Sport selbst seit fünf Jahren aus und ist insbesondere von der Beanspruchung des gesamten Bewegungsapparats begeistert. Sie kann sich sehr gut vorstellen, sich später mit genau diesem Ansatz selbstständig zu machen: „Man hat sich durch den Businessplanwettbewerb schon intensiv mit der Selbstständigkeit auseinandergesetzt und viele neue Ideen sammeln können“, sagt die 22-Jährige. Die Auszubildende zeigte nicht nur bei ihrem Businessplan sportlichen Einsatz, sondern auch am Tag der Preisverleihung. Denn wenige Stunden zuvor hatte sie noch ihr schriftliches Staatsexamen, sie machte sich also direkt von der Schule aus auf den Weg nach Düsseldorf. Und wie geht es nach dem Staatsexamen weiter? „Erst möchte ich im April den Bachelor abschließen, im November starte ich dann in einer Praxis und dann mal sehen“, sagt Drever mit einem Schmunzeln. „Mein Bruder interessiert sich auch für die Physiotherapie. Ich könnte mir gut vorstellen, das Konzept gemeinsam mit ihm umzusetzen.“ 

Den zweiten Platz belegte Anastasia Gatzke aus Hamburg. Das Besondere an ihrem Businessplan: Es handelt sich nicht um eine fiktive Praxis, sondern um ein reales Therapiezentrum, das sie gemeinsam mit ihrem Freund zu einem Sport- und Therapiezentrum umwandeln und so den klassischen Trainingsbereich mit einer modernen, wissenschaftlich fundierten Physiotherapie vereinen möchte. „Wir wollen einen Ort schaffen, in dem wir in der Prävention, aber auch in der Rehabilitation – selbst wenn man schon durch ist mit der Physiotherapie – weiterhin an seiner Gesundheit und Lebensqualität arbeiten kann.“ Die Zukunftspläne für Gatzke stehen also auch schon konkret fest. Sobald sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, schließt sie ein Bachelorstudium an und übernimmt gemeinsam mit ihrem Partner das Therapiezentrum – genutzt wird hierfür der Businessplan, genau so wie er für den Wettbewerb ausarbeitet wurde. „Für uns war der Wettbewerb quasi noch ein weiteres Druckmittel und eine zusätzliche Motivation, den Plan wirklich perfekt auszuarbeiten, um ihn ohne Überarbeitungen einreichen zu können. Von daher war das eine Win-Win-Situation“, fasst die 23-Jährige die Vorteile zusammen.

Der IFK drückt den beiden Gewinnerinnen für die Zukunft fest die Daumen. Der Businessplanwettbewerb wird gewiss die Grundlage für zwei erfolgreiche Physiotherapiepraxen sein. Hierfür sind die Preisgelder von 2.500 Euro und 1.500 Euro sicherlich ein gutes Startkapital. Die Preisgelder werden gesponsert durch die Helmsauer Gruppe. 

„Wir sind unglaublich stolz, dass wir auch 2025 wieder diesen Preis ausloben dürfen. Mit dem Businessplan steht und fällt alles, er ist die Grundlage für die Selbstständigkeit und deren Erfolg oder Misserfolg. Umso wichtiger ist es, dass wir durch den Wettbewerb den Nachwuchs schon früh an dieses Thema heranführen und eine Möglichkeit bieten, sich quasi in sicherer Testumgebung an die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge heranzuwagen“, fasst Brigitte Heine-Goldammer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IFK, die Relevanz des Businessplanwettbewerbs zusammen. 

 

Bilder:

v.l. Brigitte Heine Goldammer, Lena Drever, Torsten Lübben (Helmsauer Gruppe)

v.l. Brigitte Heine Goldammer, Anastasia Gatzke, Torsten Lübben (Helmsauer Gruppe)

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