IFK sieht FPZ-Kooperationsvertrag kritisch

Aktuell wird Physiotherapiepraxen angeboten, Mitglied im Expertennetzwerk „FPZ: Deutschland den Rücken stärken“ zu werden, wovon der IFK nur abraten kann. Mit Unterschrift tritt man einem Kooperationsvertrag bei, den das Pharma-Unternehmen Pfizer mit der privaten Krankenversicherung HUK-Coburg und der PAX-Familienfürsorge Krankenversicherung für die physiotherapeutische Versorgung deren Versicherten abgeschlossen hat.

Vor allem die festgeschriebene Vergütung auf dem Niveau der Beihilfepreise ist für Physiotherapeuten eine unangemessene Einschränkung. Darüber hinaus verpflichten sich die Praxen zu einer Reihe zusätzlicher, kostenloser Serviceleistungen.

IFK-Mitglieder können sich mit Fragen gern an die Geschäftsstelle wenden. Im Physioservice steht zudem das IFK-Merkblatt A2 „Abrechnung Privatpatient“ mit weitreichenden Informationen zur Verfügung.

Weitere Artikel

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.

physio-NEXT: Unterstützung für eine erfolgreiche Praxisübergabe

2026 | 28.05. Eine Praxisübergabe ist ein komplexer Prozess, der frühzeitige Planung und fundierte Entscheidungen erfordert. Physio-NEXT begleitet IFK-Mitglieder von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei stehen sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen im Fokus.

GKV neu denken: mit Zusammenarbeit ans Ziel

2026 | 26.05. Mit dem geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz versucht die Bundesregierung, die steigenden Kosten kurzfristig in den Griff zu bekommen, doch die vorgesehenen Maßnahmen wirken vor allem wie kurzfristige Krisenbewältigung. Dabei gibt es längst echte Lösungsvorschläge. Interprofessionelle, also berufsübergreifende Zusammenarbeit verbessert beispielsweise nachweislich Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.