Spannende „Anatomie am Präparat“ in der Osteopathie-Fortbildung

Osteo-Präp 20130413 07aLetzten Samstag hatten knapp 20 Physiotherapeuten Gelegenheit, anatomische Studien an menschlichen Präparaten durchzuführen, um ihr Verständnis der funktionellen Zusammenhänge und ihre dreidimensionalen Kenntnisse zu verbessern.



Der IFK-Kurs "Anatomie am Präparat" fand im Rahmen der Osteopathie-Fortbildung an der Ruhr-Universität Bochum statt.

Referent Prof. Dr. Rolf Dermietzel, Leiter der Abteilung "Molekulare Hirnforschung", stellte in diesem ersten Kursteil an gezielt sezierten Körperteilen u.a. das muskuloskelettale System der oberen Extremität dar. Er verband die Veranschaulichung anatomischer Verhältnisse am Präparat mit Biomechanik und klinischen Bildern. Zudem konnten die Physiotherapeuten direkte Fragen zu Krankheitsbildern stellen: Ausgiebig diskutiert wurde z.B. das Thoracic outlet Syndrom, während die typischen Engpässe freigelegt wurden.

Der IFK-Kurs "Anatomie am Präparat" steht nicht nur für eine spannende Vertiefung anatomischer Kenntnisse, sondern auch für den Aufbau einer guten Zusammenarbeit von IFK, Uni Bochum und der Hochschule für Gesundheit in direkter „Campus-Nachbarschaft“.

Weitere Artikel

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.

physio-NEXT: Unterstützung für eine erfolgreiche Praxisübergabe

2026 | 28.05. Eine Praxisübergabe ist ein komplexer Prozess, der frühzeitige Planung und fundierte Entscheidungen erfordert. Physio-NEXT begleitet IFK-Mitglieder von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei stehen sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen im Fokus.

GKV neu denken: mit Zusammenarbeit ans Ziel

2026 | 26.05. Mit dem geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz versucht die Bundesregierung, die steigenden Kosten kurzfristig in den Griff zu bekommen, doch die vorgesehenen Maßnahmen wirken vor allem wie kurzfristige Krisenbewältigung. Dabei gibt es längst echte Lösungsvorschläge. Interprofessionelle, also berufsübergreifende Zusammenarbeit verbessert beispielsweise nachweislich Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.