Kassenübergreifende Datenbank für Präventionskurse

Ab Januar 2014 sollen alle Präventionskurse und Anbieter von Präventionskursen zentral geprüft und in eine kassenübergreifende Datenbank aufgenommen werden. Versicherte können dann mit Hilfe dieser Datenbank schnell, einfach und kostenfrei aus einem großen Kursbestand ihren individuellen Präventionskurs auswählen.

Auf diese Weise erreichen zertifizierte Anbieter künftig alle Versicherten der kooperierenden Krankenkassen BKK, IKK classic, IKK Brandenburg/Berlin, BIG direkt gesund, Knappschaft, vdek sowie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Eine Ausnahme bildet die AOK, die derzeit nicht zu den Kooperationspartnern zählt. Es wäre zu begrüßen, wenn sich alle Kassen beteiligen würden.

Weitere Informationen zum Registrierungsverfahren der teilnehmenden Kassen soll es ab Herbst 2013 geben.

Weitere Artikel

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.

physio-NEXT: Unterstützung für eine erfolgreiche Praxisübergabe

2026 | 28.05. Eine Praxisübergabe ist ein komplexer Prozess, der frühzeitige Planung und fundierte Entscheidungen erfordert. Physio-NEXT begleitet IFK-Mitglieder von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei stehen sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen im Fokus.

GKV neu denken: mit Zusammenarbeit ans Ziel

2026 | 26.05. Mit dem geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz versucht die Bundesregierung, die steigenden Kosten kurzfristig in den Griff zu bekommen, doch die vorgesehenen Maßnahmen wirken vor allem wie kurzfristige Krisenbewältigung. Dabei gibt es längst echte Lösungsvorschläge. Interprofessionelle, also berufsübergreifende Zusammenarbeit verbessert beispielsweise nachweislich Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.