Bund und Niedersachsen: Erhöhung der Höchstbeträge für beihilfefähige Aufwendungen

Nachdem bereits Nordrhein-Westfalen Mitte Dezember eine Erhöhung der Beihilfesätze zum Jahresbeginn angekündigt hatte (lesen Sie hier), hat nun auch das Bundesministerium des Innern und für Heimat Erhöhungen für die Bundesbeihilfe angekündigt, die zum 1. Februar 2026 in Kraft treten sollen.

Da sich Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Sachsen-Anhalt nach der Bundesbeihilfeverordnung richten, erfolgt in diesen Bundesländern eine automatische Erhöhung der Höchstsätze zum gleichen Zeitpunkt. Die übrigen Bundesländer entscheiden eigenständig, ob und wann sie die Höchstsätze übernehmen. Der IFK steht mit den jeweiligen Beihilfestellen in Kontakt und wird weiter auf eine Anpassung der Höchstsätze drängen. Sobald auch hier Aktualisierungen stattfinden, informieren wir Sie selbstverständlich.

Auch in Niedersachsen steigen Höchstsätze

Darüber hinaus hat auch Niedersachsen seine Höchstbeträge rückwirkend zum 1. Januar 2026 angepasst und reagiert damit ebenfalls auf die ab Januar geltenden Vergütungserhöhungen im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen.

Sie finden die aktualisierte Niedersächsische Beihilfeverordnung im geschützten Mitgliederbereich dieser Webseite unter „Rahmenverträge/Preislisten/Beihilfevorschriften“. Die angepasste Bundesbeihilfeverordnung wird dort ebenfalls zu finden sein, sobald sie uns vorliegt.

Weitere Artikel

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.

physio-NEXT: Unterstützung für eine erfolgreiche Praxisübergabe

2026 | 28.05. Eine Praxisübergabe ist ein komplexer Prozess, der frühzeitige Planung und fundierte Entscheidungen erfordert. Physio-NEXT begleitet IFK-Mitglieder von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei stehen sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen im Fokus.

GKV neu denken: mit Zusammenarbeit ans Ziel

2026 | 26.05. Mit dem geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz versucht die Bundesregierung, die steigenden Kosten kurzfristig in den Griff zu bekommen, doch die vorgesehenen Maßnahmen wirken vor allem wie kurzfristige Krisenbewältigung. Dabei gibt es längst echte Lösungsvorschläge. Interprofessionelle, also berufsübergreifende Zusammenarbeit verbessert beispielsweise nachweislich Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.