SHV-Winteraktion: Zum Gespräch über Politik nach Berlin-Weißensee

Anfang Februar empfing der IFK-Regionalausschussvorsitzende Oliver Grunow die CDU-Kandidatin Franziska Dezember in seiner Praxis in Berlin-Weißensee im Rahmen der SHV-Winteraktion. Bei dieser laden Akteure der Heilmittelbranche Bundestagskandidaten im Vorfeld der Wahl zu sich in die Praxis ein, um über existierende Probleme und mögliche Strategien der Gesundheitsversorgung in Deutschland zu sprechen. Entsprechend vielseitig waren auch die Themen, die im Gespräch zwischen Herrn Grunow und Frau Dezember zur Sprache kamen.

Grunow spannte den Bogen vom vorherrschenden Fachkräftemangel, über den nötigen Bürokratieabbau bis hin zum Mitspracherecht der Heilmittelerbringer beim Gemeinsamen Bundesausschuss für Gesundheit. Frau Dezember stimmte mit ihm überein, dass der Handlungsbedarf in der Gesundheitsversorgung sehr groß ist und die politische Verantwortung ernst genommen werden müsse.

Sie erklärte Grunow gegenüber die Absicht, die Forderung des SHV, die Vertretung der Heilmittelerbringer im G-BA zu unterstützen und in ihrem zukünftigen politischen Wirken zu berücksichtigen.

Lesen Sie hier weitere Meldungen zur SHV-Winteraktion.

Weitere Artikel

SHV verdeutlicht politische Positionen im Gespräch mit MdB Yüksel

2026 | 02.06. Mit dem Kabinettsbeschluss zum Stabilisierungsgesetz wurde Ende April die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens eingeleitet. Doch der Kabinettsbeschluss ist noch kein fertiges Gesetz, sondern kann durch den Bundestag noch substanziell angepasst werden. In persönlichen Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern machen der SHV und seine Mitgliedsverbände derzeit die Position der Heilmittelerbringer und die Auswirkungen des Gesetzesvorhabens auf die Patientenversorgung deutlich.

physio-NEXT: Unterstützung für eine erfolgreiche Praxisübergabe

2026 | 28.05. Eine Praxisübergabe ist ein komplexer Prozess, der frühzeitige Planung und fundierte Entscheidungen erfordert. Physio-NEXT begleitet IFK-Mitglieder von den ersten Überlegungen bis zur erfolgreichen Umsetzung. Dabei stehen sowohl organisatorische als auch wirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen im Fokus.

GKV neu denken: mit Zusammenarbeit ans Ziel

2026 | 26.05. Mit dem geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz versucht die Bundesregierung, die steigenden Kosten kurzfristig in den Griff zu bekommen, doch die vorgesehenen Maßnahmen wirken vor allem wie kurzfristige Krisenbewältigung. Dabei gibt es längst echte Lösungsvorschläge. Interprofessionelle, also berufsübergreifende Zusammenarbeit verbessert beispielsweise nachweislich Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.