40 Millionen Fehltage durch Rückenschmerzen

Der jüngst veröffentlichte Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hält fest: 40 Millionen Fehltage pro Jahr werden in Deutschland durch Rückenschmerzen verursacht. Das macht Rückenschmerzen zur Volkskrankheit Nummer eins. Nach Angaben der Kasse werde dabei viel zu häufig zu Operationen gegriffen, sinnvoller seien erfahrungsgemäß Maßnahmen wie die Physiotherapie.

Im statistischen Schnitt waren die TK-Versicherten im vergangenen Jahr fast anderthalb Tage pro Jahr krank geschrieben wegen Rückenleiden. Dabei sind aber natürlich nicht alle Versicherten betroffen. Vielmehr ergeben sich die vielen Fehltage durch die jeweils langen Krankschreibungen: Die durchschnittliche Krankschreibung für Rückenschmerzen habe 17,5 Tage gedauert.
 
Besonders betroffen waren Berufsgruppen, die schwerer körperlicher Arbeit nachgehen, etwa im Baugewerbe oder in der Ver- und Entsorgung. Da die Schmerzen häufig muskulär bedingt sind, können Physiotherapeuten vielen Patienten helfen und auch dazu beitragen, die Beschwerden langfristig zu mindern.

Weitere Artikel

Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz – so setzen wir uns politisch für Sie ein

2026 | 21.05. Der am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Stabilisierungsgesetzes schlägt hohe Wellen und wird aktuell vollkommen zu Recht von allen Leistungserbringern kritisiert und abzuwenden versucht. Auch der IFK setzt sich seit Wochen beim Ministerium dafür ein, dass das Parlament von seiner Korrekturmöglichkeit Gebrauch macht. Und tatsächlich zahlt sich unsere Beharrlichkeit aus.

IFK-Tag der Wissenschaft am 3. Juli: Jetzt anmelden!

2026 | 21.05. Der IFK-Tag der Wissenschaft ist jedes Jahr der Termin für den akademischen Nachwuchs der Physiotherapie. In diesem Jahr findet er am 3. Juli an der hochschule 21 in Buxtehude statt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist die Verleihung des IFK-Wissenschaftspreises. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten in verschiedenen Kategorien sowie herausragende Posterbeiträge.

GeDIG-Entwurf: Chancen der Digitalisierung nicht erschöpfend genutzt

2026 | 20.05. Am Montag lud das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Anhörung zum sogenannten Referentenentwurf „Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen“ (GeDIG) nach Berlin ein. Da der Gesetzesentwurf auch die Physiotherapie betreffende Änderungen enthält, reichte der IFK im Vorfeld eine schriftliche Stellungnahme ein und nahm an dem Anhörungstermin teil, um die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten.